Symposien Donnerstag, 26. 9. 2019


 
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Saal 3 16:45 - 18:00 26.09.2019
Symposien Do25
Ophthalmopathologie – ein Fach mit Zukunft! – Symposium der Sektion DOG-Ophthalmopathologie
In Ergänzung der konventionellen histologischen Diagnostik sind die auf molekulargenetischer Ebene gewonnenen Zusatzinformationen aus einer optimalen Patientenversorgung nicht mehr wegzudenken. Dies wurde in den vergangenen Jahren insbesondere am Beispiel der Melanome sehr deutlich: So erwartet der Kliniker heute neben der histologischen Diagnose und dem Resektionsstatus ganz selbstverständlich auch Informationen zum Mutationsstatus diverser Gene, wie z.B. BRAF oder BAP-1, um in therapeutischer wie prognostischer Hinsicht zutreffende Konsequenzen ableiten zu können. Verbesserungen in der molekulargenetischen Methodik lassen auf das Auffinden bislang noch unbekannter relevanter Gene bzw. Proteine hoffen. Neue Erkenntnisse sind hierbei stets im Zusammenhang mit dem Goldstandard der morphologischen Diagnostik zu betrachten und zu bewerten. Die fortschreitende Digitalisierung birgt Chancen einer verbesserten klinisch-pathologischen Korrelation, auch ohne dass ein eigenes histologisches Labor zur Verfügung steht, sowie eines zeitgemäß vereinfachten Austausches von Meinungen z.B. bei unklaren histologischen Diagnosen, was letztendlich immer einer bedarfsorientierten und effektiven Patientenversorgung zugutekommt.
Claudia Auw-Hädrich, Leiterin (Freiburg)
Karin Löffler (Bonn)
Stefan Lang (Freiburg)
Claudia Auw-Hädrich, Leiterin (Freiburg)
Günther Schlunck (Freiburg)
Sarah E. Coupland (Liverpool)
Martina Christina Herwig-Carl (Bonn)